Trainiert wird, was Ihre Mitarbeiter tatsächlich brauchen
Ich arbeite nicht nach dem Prinzip, dass alle Mitarbeiter mit demselben Sprachniveau automatisch denselben Kurs benötigen. Ein Qualitätsingenieur braucht anderes Deutsch als ein Servicetechniker. Eine Führungskraft kommuniziert anders als ein Mitarbeiter in der Produktion.
Im Training geht es deshalb beispielsweise um:
➤ Technische Abstimmung
Sachverhalte erklären, gezielt nachfragen, Änderungen besprechen und Entscheidungen nachvollziehbar begründen.
➤ Qualität und Reklamationen
Abweichungen beschreiben, Fakten und Vermutungen unterscheiden, Ursachen erläutern und Maßnahmen mit Kunden oder dem Mutterhaus besprechen.
➤ Zusammenarbeit zwischen Ungarn und DACH
Projektstände, Termine, Produktionsfragen und offene Punkte mit deutschen oder österreichischen Kollegen klar abstimmen.
➤ Kunden- und Lieferantenkommunikation
Probleme, Rückfragen, Verzögerungen oder technische Informationen sachlich und professionell vermitteln.
➤ Fach- und Führungsverantwortung
Besprechungen aktiver führen, Entscheidungen vertreten, Erwartungen formulieren und sprachlich der eigenen Verantwortung gerecht werden.
Grammatik und Wortschatz werden dort trainiert, wo sie für diese Aufgaben benötigt werden. Nicht das Lehrbuch bestimmt die Inhalte, sondern der berufliche Alltag des Mitarbeiters.