Vielleicht kennen Sie solche Situationen aus Ihrem Unternehmen
➤ Ein Ingenieur hat die Ursache eines Problems verstanden, kann seine Einschätzung im deutschsprachigen Meeting aber nur stark vereinfacht darstellen.
➤ Ein Mitarbeiter in der Qualitätssicherung weiß genau, welche Abweichung vorliegt und welche Maßnahmen erforderlich sind. Im Gespräch mit dem deutschen oder österreichischen Kunden fehlen ihm jedoch die sprachlichen Mittel, um Ursache, Bewertung und weiteres Vorgehen ebenso präzise zu erklären.
➤ Ein ausländischer Standort arbeitet fachlich gut, bei Abstimmungen mit dem Mutterhaus entstehen trotzdem immer wieder Rückfragen, Missverständnisse oder unnötige Schleifen.
➤ Ein Techniker kann eine Anlage bedienen, Fehler erkennen und Kollegen unterstützen. Sobald er einen komplexeren Ablauf erklären oder gezielt nachfragen muss, wird seine Ausdrucksweise unsicher.
➤ Eine Führungskraft übernimmt zunehmend Verantwortung, wirkt auf Deutsch aber zurückhaltender oder weniger differenziert, als es ihrer tatsächlichen Kompetenz entspricht.
➤ Oder einzelne zweisprachige Mitarbeiter werden ständig hinzugezogen, weil sie zwischen Kollegen, Abteilungen oder Standorten sprachlich vermitteln müssen.
In solchen Fällen fehlt den Mitarbeitern nicht das Fachwissen. Die sprachlichen Möglichkeiten halten lediglich noch nicht mit ihrer fachlichen Kompetenz Schritt.